
Black Flags erstes Studio Album „Damaged“ aus dem Jahr 1981 gilt als eines der einflussreichsten Punk-Alben aller Zeiten. Der Rolling Stone listete es 2012 auf Platz 340 der 500 besten Alben aller Zeiten. Mit „Rise Above“ ist auch der wohl bekannteste Song der Kaliforner auf „Dameged“ vertreten. Weniger bekannt, dafür umso eindrucksvoller ist der Song „Depression“. Namentlich macht er keinen Hehl daraus, um was es geht. Mental Riot-Unterstützer Eike hat sich den Song vorgenomme und teilt mit uns seine ganz persönlichen Gedanken dazu:
„Black Flag schreiben mit ihrem Song „Depression“ den perfekten Soundtrack zu meinem psychischen Ungleichgewicht. Die rohe Gewalt des Hardcoretracks symbolisiert die unbändige Kraft der Depression, mein Leben mit all seinen Gefühlen und Gedanken durcheinander zu bringen und zubeherrschen. Die Depression hält mich gefangen, sie killt mich, trotzdem fasse ich schlussendlich ein Ziel ins Auge: Ich muss ausbrechen, muss mich befreien. Black Flag begleitet mich eine halbe Ewigkeit durch mein musikalisches Leben und mit der Erkenntnis, an einer Depression erkrankt zu sein, hat die Band für mich noch einmal wesentlich an Bedeutung gewonnen.
Wer selbst mit Depression oder anderen psychischen Erkrankungen zu kämpfen hat, dem möchte ich folgendes mit auf den Weg geben: Es gibt Hilfe und damit auch einen Ausweg aus der bedrückenden Situation. Unter anderem dank solcher wertvollen Projekte wie Mental Riot“
Text: Eike (Stand: 08.02.2026)
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