Die digitale Selbsthilfegruppe definiert sich laut der NAKOS im Grunde wie die Selbsthilfegruppe selbst. Darüber hinaus definiert sie die digitale Selbsthilfegruppe so:
Eine digitale Selbsthilfegruppe ist ebenfalls ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die selbst oder als Angehörige von Krankheit, Behinderung oder herausfordernden Lebenssituationen betroffen sind. Die regelmäßigen Gruppentreffen finden ohne professionelle Anleitung statt. Eine digitale Selbsthilfegruppe tauscht sich ausschließlich oder überwiegend internetbasiert mit Hilfe von Video- oder Telefonkonferenztools aus. Die Gruppenmitglieder kommunizieren verbal (in Ausnahmefällen schriftlich) und zeitgleich zu einem festgelegten Zeitpunkt mit vereinbarter Dauer. Wie in einer analogen Selbsthilfegruppe gewährleisten auch in einer digitalen Selbsthilfegruppe die überschaubare Gruppengröße und eine konstante Zusammensetzung den persönlichen Austausch und kann ein Zusammengehörigkeitsgefühl ermöglichen.
Eine weitere Form der digitalen Selbsthilfe ist die digitale Selbsthilfe-Community.
Quelle: NAKOS-Lexikon (nakos.de)
